Parla pascalese?

Parla pascalese?

Si parla pascalese?

Das ist eine von Luigis Standardfragen. Luigi ist der fiktive Inhaber eines ebenso fiktiven Pizza Service. Beide sind quasi die Hauptdarsteller des Beispielcodes zu PascalESE.

Es handelt sich dabei um ein kleines Projekt, welches eines der eher unbekannten Windows-Features für Delphi-Developer verfügbar macht: die Microsoft Extensible Storage Engine oder kurz ESE. Die aktuelle Implementation der Engine ist ESENT, die ab Windows 2000 unterstützt wird und seit einiger Zeit auch im MSDN dokumentiert ist.

Übrigens heißt ESE intern auch manchmal "JET Blue", was aber keinesfalls mit der von Microsoft Access her bekannten Engine "JET Red" verwechselt werden darf - beide DBMS haben außer dem Namen nichts gemein.

Es muß nicht immer SQL sein

ESE ist eine klassische ISAM-Datenbank-Engine. Moderner würde man wohl sagen können, daß sie zu den NO-SQL-Datenbanken zählt. Ob man das Fehlen von SQL nun als Nachteil wahrnimmt, sei dahingestellt. Auf jeden Fall ist ESENT eine mögliche Alternative, falls man für eine Serveranwendung eine stabile, transaktionsorientierte und mit automatischem Crash-Recovery ausgerüstete Datenbank benötigt.

Falls ich Sie jetzt neugierig gemacht habe: Schauen Sie einfach mal vorbei.